Tag der offenen Tür in Teranga
Der Tag der offenen Tür in Teranga war ein Höhepunkt des Jahres: ein festlicher, freundlicher und informativer Tag, an dem die Öffentlichkeit das Gelände, seine Partner und die vielfältigen Aktivitäten kennenlernen konnte.
Tag der offenen Tür in Teranga
Der Tag der offenen Tür in Teranga war ein Höhepunkt des Jahres: ein festlicher, freundlicher und informativer Tag, an dem die Öffentlichkeit das Gelände, seine Partner und die vielfältigen Aktivitäten kennenlernen konnte.
Der Vormittag begann mit einem Repair Café für Gartengeräte, das in Zusammenarbeit mit CELL organisiert wurde – ganz im Sinne von Wiederverwendung, Wissensaustausch und praktischer Selbstversorgung, die das Teranga-Projekt prägen. Anschließend fand ein Kochworkshop mit Wildpflanzen statt, der die Teilnehmenden dazu einlud, die Pflanzen in ihrer Umgebung neu zu entdecken. Durch die Zubereitung einfacher Gerichte – Wildpesto, pflanzliche Verkostungen, Beinwellfilets – erkundete der Workshop die direkte Verbindung von Lebensmitteln zu Lebewesen, Saisonalität und lokalen Ressourcen. Auch Samen spielten eine wichtige Rolle. In einer Sinnesaktivität konnten Kinder und Erwachsene sie beobachten, berühren und bestimmen und so ihre grundlegende Bedeutung in unseren Ernährungssystemen besser verstehen. Für jüngere Kinder ermöglichte eine gemeinsam mit Fairtrade Luxemburg entwickelte Aktivität, sich in Kinder und Erwachsene aus verschiedenen Teilen der Welt hineinzuversetzen. Spielerisch konnten sie Ungleichheiten erkennen, Produktionsbedingungen hinterfragen und darüber nachdenken, wie sie selbst im Alltag etwas bewirken können.
Im Rahmen des Tages entstand außerdem ein Gemeinschaftsprojekt mit einem Wandgemälde unter der Leitung der Künstlerin Marine Henry. Bewohner, Besucher und Teammitglieder verbanden Erinnerungen, ihre Wahrnehmung der Gegenwart und ihre Zukunftsträume für Teranga und schufen so ein gemeinsames Andenken an den Ort.
Musik und Tanz belebten den Tag schließlich. Mit Leketh Malako entdeckte das Publikum die Klänge der Djembe, der Dundun und des Tamtam, bevor es im Garten kongolesische Tanzschritte lernte. Die Erwachsenen konnten anschließend Ananaswein von Maison Dalla verkosten, der aus Bio-Ananas des RéPAB-Netzwerks in Benin hergestellt wird. Diese Entscheidung spiegelte perfekt die Werte von SOS Faim wider: die Unterstützung nachhaltiger Landwirtschaft, die Wertschätzung der Arbeit der Erzeuger und den Nachweis, dass hinter jedem Produkt Region, Fachwissen und wirtschaftliche Entscheidungen stehen.
Diese Tage der offenen Tür veranschaulichten den Geist von Teranga: ein Ort, an dem Menschen lernen, experimentieren, diskutieren und vor allem miteinander in Kontakt treten. Ein einfacher, aber lebendiger Tag, ermöglicht durch die Besucher, die Jugendlichen aus Teranga, die Partner und die engagierten Teilnehmer.